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	<title>Bierwärtin</title>
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	<description></description>
	<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 06:54:35 +0000</pubDate>
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		<title>Hamburg 1 Fr&#252;hcafe</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 06:42:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>linda</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade war ich im Fr&#252;hcafe von Hamburg1 in der Reihe &#8220;B&#252;rgerschaft privat&#8221; zu Gast, wo auch dieses vorgestellt Blog auch wurde. Ein guter Anlass, es mal wieder etwas regelm&#228;&#223;iger zu pflegen, um Einblick in meine politische Arbeit zu geben und Kuriosit&#228;ten etwas genauer zu beleuchten. Aktuelle Initiativen, Pressemitteilungen und Anfragen finden sich &#252;brigens auch immer unter http://www.linda-heitmann.de [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade war ich im Fr&#252;hcafe von Hamburg1 in der Reihe &#8220;B&#252;rgerschaft privat&#8221; zu Gast, wo auch dieses vorgestellt Blog auch wurde. Ein guter Anlass, es mal wieder etwas regelm&#228;&#223;iger zu pflegen, um Einblick in meine politische Arbeit zu geben und Kuriosit&#228;ten etwas genauer zu beleuchten. Aktuelle Initiativen, Pressemitteilungen und Anfragen finden sich &#252;brigens auch immer unter <a href="http://www.linda-heitmann.de/" target="_blank" target="_blank">http://www.linda-heitmann.de</a> !</p>
<p>Nun st&#252;rze ich mich aber erst einmal in den Alltag: f&#252;r die Doppelsitzung der B&#252;rgerschaft in dieser Woche muss ich noch 3 Reden schreiben. Au&#223;erdem gilt es, den Eingabenausschuss heute Nachmittag vorzubereiten!</p>
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		<title>Dichtkunst f&#252;r den Nichtraucherschutz</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 09:52:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>linda</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem sich die gesundheitspolitischen SprecherInnen aller vier Fraktionen nach der Sitzung des Gesundheitsausschusses letzten Donnerstag einhellig f&#252;r ein komplettes Rauchverbot in der Hamburger Gastronomie ausgesprochen haben, lie&#223;en die Reaktionen nicht lange auf sich warten: neben zahlreichen Presseanfragen erreichten mich in den letzten Tagen viele e-mails von Bef&#252;rwortern und Gegnern eines absoluten Rauchverbotes. Doch w&#228;hrend die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem sich die gesundheitspolitischen SprecherInnen aller vier Fraktionen nach der Sitzung des Gesundheitsausschusses letzten Donnerstag einhellig f&#252;r ein komplettes Rauchverbot in der Hamburger Gastronomie ausgesprochen haben, lie&#223;en die Reaktionen nicht lange auf sich warten: neben zahlreichen Presseanfragen erreichten mich in den letzten Tagen viele e-mails von Bef&#252;rwortern und Gegnern eines absoluten Rauchverbotes. Doch w&#228;hrend die Mails der Gegner alle den gleichen Wortlaut hatten und scheinbar von einer Internetseite vorgefertigt verschickt werden konnten, sind jene der Bef&#252;rworter erfreulicherweise individueller, zahlreicher und kreativer. Das Glanzst&#252;ck in Form eines Gedichtes m&#246;chte ich Euch nicht vorenthalten:</p>
<p><strong>Nichtraucherschutz</strong></p>
<p>Sch&#246;n, Sie denken an den Nichtraucherschutz</p>
<p>und wollen verbannen den Raucherschmutz.</p>
<p>Die Mehrheit der W&#228;hler wird&#8217;s Ihnen danken,</p>
<p>es werden f&#252;r Sie rote Rosen ranken.</p>
<p>Auch Raucher wollen aufh&#246;ren und das &#8216;ne Menge.</p>
<p>Doch schaffen sie&#8217;s nicht im Rauchergedr&#228;nge.</p>
<p>Die Industrie hat verbreitet ihre mafiosen Strukturen,</p>
<p>da helfen auch oft keine teuren Kuren.</p>
<p>Sie haben&#8217;s heute in der Hand</p>
<p>und k&#246;nnen befreien ein kleines Land.</p>
<p>Ein Beispiel f&#252;r die Grand Nation</p>
<p>und im Einklang mit der Europa-Union.</p>
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		</item>
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		<title>&#8220;Baum der Erl&#246;sung&#8221; wurde zur Qual!</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jan 2009 22:20:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>linda</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kuriositäten des Alltags]]></category>

		<category><![CDATA[Politische Kuriositäten]]></category>

		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, ich bin Tatort-Fan! Ich fiebere den Sonntag-Abenden entgegen, und sollte es mir auf Grund h&#246;herer Gewalt einmal nicht m&#246;glich sein, um 20.15 Uhr vor der Leinwand oder dem Bildschirm zu sitzen, so leide ich wie eine H&#252;ndin und male mir aus, was wohl gerade in der ARD geschieht, ohne meinem kritischen Blick ausgesetzt zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ich bin Tatort-Fan! Ich fiebere den Sonntag-Abenden entgegen, und sollte es mir auf Grund h&#246;herer Gewalt einmal nicht m&#246;glich sein, um 20.15 Uhr vor der Leinwand oder dem Bildschirm zu sitzen, so leide ich wie eine H&#252;ndin und male mir aus, was wohl gerade in der ARD geschieht, ohne meinem kritischen Blick ausgesetzt zu sein.</p>
<p>Jawohl: kritischer Blick. Der Tatort spielt mit den unterschiedlichen Charakteren seiner in Deutschland und &#214;sterreich verstreuten Ermittler-Teams und &#252;berzeichnet dabei das ein oder andere mal auch gern. Oder er vermag teilweise schlicht und einfach nicht zu fesseln, schleppt und langweilt.</p>
<p>Das kommt vor. Auszeichnen tut er sich hingegen meist dadurch, dass aktuelle und h&#228;ufig auch nicht unumstrittene politische Thematiken in den Geschichten sensibel aufgearbeitet werden. Und wird dabei mir &#220;berzeichnung gearbeitet, so l&#228;sst sich dies meist schmunzelnd zur Kenntnis nehmen und unterstreicht die Absurdit&#228;t mancher Verhaltensweisen.</p>
<p>Nicht so bei dem heutigen Tatort mit dem Titel &#8220;Baum der Erl&#246;sung&#8221;. Nach meiner Lekt&#252;re der <a href="http://www.daserste.de/tatort/sendung.asp?datum=04.01.2009" target="_blank" target="_blank" target="_blank">Vorank&#252;ndigung</a> hatte ich bereits damit gerechnet, dass die Folge heikel werde k&#246;nnte, da sie durch den Bezug zum Thema Integrationspolitik und &#8220;Ehrenmord&#8221;problematik emotionale Themen anspricht. Was dann geboten wurde, war allerdings an Plattheit noch unter den meisten Telenovelas und mit &#220;berzeichnung oder Zuspitzung in keiner Weise mehr zu rechtfertigen.</p>
<p>Wenn extra der Komissar aus Wien eingeflogen wird, weil er den Fall angeblich unaufgeregt und vorurteilsfrei am besten zu l&#246;sen vermg, dann aber selber in seinen Ermittlungen in absolut fremdenfeindliche und vorurteilsbelastete Verhaltensweisen verf&#228;llt, frage ich mich, ob der Autor oder die Autorin sich eigentlich je mit Integrationspolitik oder t&#252;rkischen Ehrvorstellungen ernsthaft auseinander gesetzt hat. Hier wurden Klischees bedient, die v&#246;llig an der Realit&#228;t vorbeigingen und mit Humor oder einem guten Krimi rein gar nichts zu tun hatten!</p>
<p>&#8220;In einer halben Stunde ist es endlich vorbei&#8221;, seufzte meine Freundin L. auf dem Sofa neben mir um 21.15 Uhr und sprach damit aus, was wir alle dachten. Dieser Tatort bekommt von mir eine glatte sechs und s&#228;mtliche t&#252;rkischen Interessensverb&#228;nde k&#246;nnen bei ihrem Protest dagegen mit meiner vollen Unterst&#252;tzung rechnen. Liebe ARD, bitte nie wieder so einen Schmarrn!</p>
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		<title>Lernen funktioniert &#252;ber Erfolg statt Strafe - ein politischer Filmtipp.</title>
		<link>http://www.bierwaertin.de/2008/12/18/lernen-funktioniert-ueber-erfolg-statt-strafe-ein-politischer-filmtipp/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Dec 2008 17:37:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>linda</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politische Kuriositäten]]></category>

		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[In zwei &#228;lteren Blog-Eintr&#228;gen habe ich bereits betont, dass ich den Aspekt, wie an einer Schule gelernt wird, im Zuge der Schulreform f&#252;r grundlegend halte und wie sehr mich im Zusammenhang damit die Max-Brauer-Schule begeistert hatte, als ich dort f&#252;r einen Artikel recherchierte.
Um individuelles Lernen in heterogenen Gruppen anschaulich zu machen, hat der Bildungsforscher Reinhard [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In <a href="http://www.bierwaertin.de/2008/04/14/laengeres-gemeinsames-lernen-statt-sechsjaehriger-grundschule/" target="_blank" target="_blank" target="_blank">zwei &#228;lteren</a> <a href="http://www.bierwaertin.de/2007/10/09/traeume-muessen-keine-traeume-bleiben/" target="_blank" target="_blank" target="_blank">Blog-Eintr&#228;gen</a> habe ich bereits betont, dass ich den Aspekt, wie an einer Schule gelernt wird, im Zuge der Schulreform f&#252;r grundlegend halte und wie sehr mich im Zusammenhang damit die Max-Brauer-Schule begeistert hatte, als ich dort f&#252;r einen Artikel recherchierte.</p>
<p>Um individuelles Lernen in heterogenen Gruppen anschaulich zu machen, hat der Bildungsforscher Reinhard Kahl nun in Kooperation mit Christas Beh&#246;rde  einen kurzen Film entwickelt, den ich w&#228;rmstens empfehlen kann. Auch die Max-Brauer-Schule kommt darin wieder vor. Online l&#228;sst sich der 16min&#252;tige Film <a href="http://www.hamburg.de/schulreform/film/" target="_blank" target="_blank" target="_blank">hier</a> anschauen. Wer die M&#246;glichkeit hat, sollte sich von der Beh&#246;rde allerdings eine DVD besorgen, denn auch das Bonusmaterial lohnt sich!</p>
<p>Deutlich wird daran, wie ich finde, vor allem eines: Kinder haben grunds&#228;tzlich Lust am Lernen, und jene verlieren sie auch nicht, wenn sie stetig dadurch motiviert werden, dass sie merken, f&#252;r sich selbst etwas erreicht zu haben. Unlust entsteht hingegen vor allem durch Bestrafung und Entt&#228;uschungen, auf denen das deutsche Schulsystem mit Ziffernnoten, Sitzenbleiben und Selektion leider derzeit noch grundlegend beruht. Auf dass das anders werde!</p>
<p class="akst_link"><a href="http://www.bierwaertin.de/?p=145&amp;akst_action=share-this"  title="E-mail this, post to del.icio.us, etc." id="akst_link_145" class="akst_share_link" rel="nofollow" target="_blank" target="_blank">Share This</a>
</p>]]></content:encoded>
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		<title>Stilbl&#252;ten der Wahlkreiskorrespondenz: Die Hamburger CDU und die Frage der Cannabis-Legalisierung&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 14:21:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>linda</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kuriositäten des Alltags]]></category>

		<category><![CDATA[Politische Kuriositäten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist Hamburg eine &#8220;kiffende Stadt&#8221; oder auf dem Weg zum &#8220;Weltkaff&#8221;? Eine spannende Diskussion &#252;ber derartige Formulierungen fechtet derzeit ein CDU-B&#252;rgerschaftskollege mit einem Hamburger B&#252;rger (Herr R.) in einer Briefkorrespondenz aus, die mir Ende vergangener Woche zur Info ebenfalls zuging und deren Lekt&#252;re mich gut erheiterte.
So ist der engagierte Briefeschreiber der Ansicht, eine Cannabis-Legalisierung w&#252;rde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist Hamburg eine &#8220;kiffende Stadt&#8221; oder auf dem Weg zum &#8220;Weltkaff&#8221;? Eine spannende Diskussion &#252;ber derartige Formulierungen fechtet derzeit ein CDU-B&#252;rgerschaftskollege mit einem Hamburger B&#252;rger (Herr R.) in einer Briefkorrespondenz aus, die mir Ende vergangener Woche zur Info ebenfalls zuging und deren Lekt&#252;re mich gut erheiterte.</p>
<p>So ist der engagierte Briefeschreiber der Ansicht, eine Cannabis-Legalisierung w&#252;rde Hamburg wirtschaftlich weit nach vorne bringen. &#8220;<em>In einer modernen globalisierten Welt wandern die talentierten Menschen einfach ab, wenn es einen Abbau von B&#252;rgerrechten gibt. [&#8230;] Kein normaler Mensch tr&#228;umt davon, nach Salt Lake City oder Riad zu fahren. Eher nach Vancouver, Las Vegas oder Amsterdam</em>&#8221; f&#252;hrt er aus. Und gibt auch gleich Tipps, wie man im Rahmen der Cannabis-Legalisierung au&#223;erdem jede Menge Touristen f&#252;r unsere Hansestadt begeistern k&#246;nnte: mit einem Coffee Shop in der Speicherstadt und einem j&#228;hrlich veranstalteten Hanffest beispielsweise. &#8220;<em>Unser Hanffest w&#228;re viel sicherer als das Oktoberfest. Wir h&#228;tten gute Musik statt L&#228;rm. Und Frieden statt sinnloser Schl&#228;gereien</em>&#8220;.</p>
<p>Wie an dieser Stelle bereits angedeutet, sieht der schreibfreudige B&#252;rger in der Legalisierung von Cannabis zudem ein schl&#252;ssiges Konzept gegen Gewalt auf dem Kiez. &#8220;<em>Die Leute werden von Cannabis nicht psychopathisch, sondern eher nachdenklicher. Und davor hat der Staat Angst. Wenn die Stadtregierung ernsthaft die Gewalt in St. Pauli reduzieren m&#246;chte, dann sollte es einen Coffeeshop auf der Reeperbahn geben. Schlie&#223;lich schlitzen sich die wahren Psychos nicht mit Jointenden auf</em>.&#8221;</p>
<p>Meinen B&#252;rgerschaftskollegen von der CDU kann diese Argumentation jedoch nicht &#252;berzeugen. Daher f&#252;hrt er aus, wie die Kriminalit&#228;t durch eine Legalisierung erst vorangetrieben w&#252;rde: &#8220;<em>Die von Ihnen genossenen Drogen werden meist unter Ausbeutung der lokalen Bev&#246;lkerung angebaut. An dieser Stelle darf ich Sie daher darauf hinweisen, dass Sie &#8216;das Unrecht dieser Welt&#8217; unterst&#252;tzen&#8217;</em>&#8220;, so seine Erl&#228;uterung.</p>
<p>Auch &#252;berzeugen ihn die rosigen wirtschaftlichen Prognosen nicht. &#8220;<em>Ihrer Prognose muss ich entgegenhalten, dass Cannabiskonsum &#228;u&#223;erst erschlaffend wirkt, so dass eine Legalisierung unsere sch&#246;ne Stadt viel eher auf den Weg zum &#8216;Weltkaff&#8217; bringen w&#252;rde, als es die Cannabis-Prohibition tut.</em>&#8221;</p>
<p>Dabei hatte Herr R. bereits vorher ausgef&#252;hrt, dass seiner Ansicht nach jeder, der arbeite und Steuern zahle, als verantwortungsvoll genug eingestuft werden k&#246;nne, um &#252;ber einen vern&#252;nftigen Umgang mit Rauschmitteln eigenst&#228;ndig zu entscheiden. &#8220;<em>W&#228;re die ganze Propaganda wahr, dann w&#228;ren die Nahverkehrsz&#252;ge und Stra&#223;en l&#228;ngst leer, denn [&#8230;] ehrlich gesagt: wer Probleme mit Cannabis bekommt, kommt bestimmt nicht einmal mit Leitungswasser klar</em>&#8220;, erl&#228;utert er.</p>
<p>Ein weiterer Streitpunkt zwischen B&#252;rger und CDU-Politiker sind die gesundheitlichen Folgen des Konsums. Die Politiker-Bedenken bez&#252;glich einer Einschr&#228;nkung der Fortpflanzungsf&#228;higkeit wischt B&#252;rger R. mit vernichtenden Argumenten vom Tisch: &#8220;<em>Es gibt zwei V&#246;lker, die seit Jahrtausenden gekifft haben. Und wollen Sie behaupten, dass es zu Beginn des 22. Jahrhunderts keine Inder oder Chinesen mehr geben wird?!</em>&#8221;</p>
<p>Welche Ansicht sich langfristig durchsetzen wird, bleibt wohl abzuwarten und h&#228;ngt - wie meist in der Politik - von jeweiligen Mehrheitsverh&#228;ltnissen ab&#8230; doch sogar jene scheinen strittig unter den Briefeschreibern. &#8220;<em>Es ist durchaus Absicht der Bundesregierung - &#252;brigens nicht ohne Legitimation der Bev&#246;lkerung - Hamburg so weit wie m&#246;glich eine &#8216;kifferfreie&#8217; Stadt werden/bleiben zu lassen</em>&#8220;, erl&#228;utert der Christdemokrat, und bringt seine Meinung auf den Punkt mit: &#8220;<em>Wenn es nach meiner Meinung - und jener der CDU - geht, so wird kiffen tats&#228;chlich f&#252;r immer illegal bleiben</em>&#8221; Ob damit tats&#228;chlich das letzte Wort gesprochen ist, bezweifelt B&#252;rger R.. &#8220;<em>Es gibt offiziell 1,5 Millionen Kiffer und nur 532 000 CDU-Mitglieder</em>&#8220;, stellt er fest.</p>
<p>Somit geht der literarisch meisterwerkliche Streit in die n&#228;chste Runde. Ich freu mich drauf!</p>
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</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BDK in Erfurt - von realo und links und dem Dazwischen&#8230;</title>
		<link>http://www.bierwaertin.de/2008/11/15/bdk-in-erfurt-von-realo-und-links-und-dem-dazwischen/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Nov 2008 13:39:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>linda</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politische Kuriositäten]]></category>

		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Samstag mittag auf der gr&#252;nen Bundesdelegiertenkonferenz in Erfurt:
nachdem die Reihen am gestrigen Abend teilweise noch etwas lichter waren, sind heute alle Delegierten eingetroffen und w&#252;hlen sich durch die Antragsflut zum Leitantrag. In der letzten Reihe am Hamburger Tisch sind derweil auch zahlreiche als &#8220;G&#228;ste&#8221; und &#8220;Ersatzdelegierte&#8221; gekennzeichnete GALierinnen mit dabei, die die Debatten eher nebenbei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Samstag mittag auf der gr&#252;nen Bundesdelegiertenkonferenz in Erfurt:</p>
<p>nachdem die Reihen am gestrigen Abend teilweise noch etwas lichter waren, sind heute alle Delegierten eingetroffen und w&#252;hlen sich durch die Antragsflut zum Leitantrag. In der letzten Reihe am <em>Hamburger Tisch</em> sind derweil auch zahlreiche als &#8220;G&#228;ste&#8221; und &#8220;Ersatzdelegierte&#8221; gekennzeichnete GALierinnen mit dabei, die die Debatten eher nebenbei wahrnehmen und in erster Linie die gestrige Nacht Revue passieren lassen.</p>
<p>Denn nach Versammlungsende gegen 22.30 Uhr fanden gestern traditionell noch die so genannten &#8220;Fl&#252;geltreffen&#8221; von <em>Linken</em> und <em>Realos</em> statt. W&#228;hrend derartige Grabenk&#228;mpfe in Hamburg gl&#252;cklicherweise weitgehend &#252;berwunden sind, werden sie auf Bundesebene noch immer sorgsam gepflegt.</p>
<p>Demonstrativ seilte sich ein kleiner Block der Gr&#252;nen Jugend unter dem Motto &#8220;Wir lassen uns nicht in Fl&#252;gel pressen, sondern trinken lieber Bier&#8221; ab. &#196;hnliches praktizierte auch ich - weniger offiziell - mit einigen HamburgerInnen. Viele andere Nordlichter besuchten mit einer gewissen Neugier hingegen eines der Fl&#252;geltreffen und bereiten dies fast durch die Bank hindurch nun nach. Dabei f&#228;llt die Bewertung relativ einheitlich aus - egal ob von Realo- oder vom Linken-Treffen: leicht befremdlich&#8230;</p>
<p>Denn eines der Haupt-Themen scheinen die f&#252;r den Nachmittag angesetzten Wahlen sowie dazugeh&#246;rige Empfehlungen gewesen zu sein, was viele eher kontraproduktiv fanden&#8230; Denn eine Meinung zu Kandidaten sollte man sich doch lieber selbst bilden.</p>
<p>Ihren klaren Favoriten haben auf jeden Fall Filiz und Canan schon gefunden:</p>
<p><a href="http://www.bierwaertin.de/wp-content/uploads/2008/11/filiz_canan.JPG" title="filiz_canan.JPG" target="_blank" target="_blank"><img src="http://www.bierwaertin.de/wp-content/uploads/2008/11/filiz_canan.thumbnail.JPG" alt="filiz_canan.JPG" /> </a>Denn die beiden wollen mit Cem den ersten Parteivorsitzenden mit Migrationshintergrund mitw&#228;hlen. Als Ersatzdelegierte dr&#252;cke ich lediglich die Daumen, dass das klappt.<a href="http://www.bierwaertin.de/wp-content/uploads/2008/11/filiz_canan.JPG" title="filiz_canan.JPG" target="_blank" target="_blank"><br />
</a></p>
<p class="akst_link"><a href="http://www.bierwaertin.de/?p=142&amp;akst_action=share-this"  title="E-mail this, post to del.icio.us, etc." id="akst_link_142" class="akst_share_link" rel="nofollow" target="_blank" target="_blank">Share This</a>
</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein halber Tag &#8220;handy-frei&#8221; - einige Gedanken zum Prozess von der Ablehnung zur Abh&#228;ngigkeit</title>
		<link>http://www.bierwaertin.de/2008/10/21/ein-halber-tag-handy-frei-einige-gedanken-zum-prozess-von-der-ablehnung-zur-abhaengigkeit/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Oct 2008 14:08:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>linda</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kuriositäten des Alltags]]></category>

		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Erkenntnis traf mich heute um kurz nach 14 Uhr im Bus Richtung B&#252;ro: &#8220;Ich habe mein Handy zu Hause liegen lassen!&#8221; Kurz &#252;berlegte ich, wieder auszusteigen und zur&#252;ck zu fahren, entschied mich dann jedoch dagegen&#8230;
&#8220;Ich kann ja meiner Mitbewohnerin (die gerade Urlaub hat) eine SMS schicken, dass sie dran gehen soll, falls es klingelt&#8220;, &#252;berlegte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Erkenntnis traf mich heute um kurz nach 14 Uhr im Bus Richtung B&#252;ro: &#8220;<em>Ich habe mein Handy zu Hause liegen lassen!</em>&#8221; Kurz &#252;berlegte ich, wieder auszusteigen und zur&#252;ck zu fahren, entschied mich dann jedoch dagegen&#8230;</p>
<p>&#8220;<em>Ich kann ja meiner Mitbewohnerin (die gerade Urlaub hat) eine SMS schicken, dass sie dran gehen soll, falls es klingelt</em>&#8220;, &#252;berlegte ich mir und wurde mir gleich im n&#228;chsten Moment der abstrusen Unlogik dieses Gedankens bewusst, die allerdings der deutlichste und erschreckendste Beweis daf&#252;r war, wie sehr ich mich an mein kleines Telefon als st&#228;ndigen Begleiter mittlerweile gew&#246;hnt habe.</p>
<p>Dabei ist es gerade einmal rund 10 Jahre her, dass ich &#252;ber all jene, die meinten, ein Handy unbedingt zu brauchen, nur schmunzeln konnte. Mobiltelefone hatten damals noch ein Ausma&#223;, das nahe an Baseballschl&#228;ger heranreichte, und eine Schulkameradin setzte sich intensiv damit auseinander, welches Modell ihren Kommunikationsbed&#252;rfnissen wohl am ehesten entsprach, was bei den meisten derer, die sie mit ihren &#220;berlegungen konfrontierte, nur zu Achselzucken und Unverst&#228;ndnis f&#252;hrte.</p>
<p>Fast unmerklich wurden es daraufhin jedoch immer mehr Menschen, die sich ein Handy zulegten, w&#228;hrend ich mich mit dem Hinweis, dass ich so etwas noch nie gebraucht h&#228;tte, kontinuierlich weigerte.</p>
<p>Die Wende brachte mein F&#252;hrerschein. Meine Mutter bestand nun darauf, dass ich mir endlich ein Handy zulegen solle, um im Notfall - wenn ich nachts auf der Landstra&#223;e liegen bliebe - Hilfe holen zu k&#246;nnen, ohne aussteigen zu m&#252;ssen. Widerwillig &#252;bernahm ich in Folge dieser m&#252;tterlichen Hartn&#228;ckigkeit den &#8220;Totschl&#228;ger&#8221; unserer Nachbarin mit einer Prepaid-Card und beharrte darauf, dass ich ja niemandem die Nummer geben m&#252;sse, wenn es eh nur f&#252;r den Notfall gedacht sei.</p>
<p>Nat&#252;rlich lie&#223; sich dieser Vorsatz nicht lange aufrecht erhalten. In der Schule sorgte ich allerdings bis zum Abitur regelm&#228;&#223;ig f&#252;r Erheiterung, wenn ich mein veraltetes Telefon aus der Tasche zog, und auch in der Abi-Zeitung betitelte mich ein anonymer Mitsch&#252;ler als &#8220;die mit dem Totschl&#228;ger&#8221;&#8230;</p>
<p>Mittlerweile habe ich (allerdings erst seit ca. einem Jahr) gar einen Vertrag und ein relativ modernes Nokia-Modell. Jenes legte ich mir kurz nach dem Beginn meiner T&#228;tigkeit als B&#252;rgerschaftsabgeordnete vor allem deshalb zu, weil es eine sehr &#252;bersichtliche Kalenderfunktion beinhaltet, die sich mit meinen Terminen in Outlook synchronisieren l&#228;sst. Bei der Beratung in einem gro&#223;en Elektronik-Fachgesch&#228;ft h&#228;tte mir der Verk&#228;ufer eigentlich gern einen &#8220;BlackBerry&#8221; angedreht, wie mir schien. &#8220;<em>Wenn Du Dir so einen kaufst, verfolgt Dich Deine Arbeit Tag und Nacht</em>&#8220;, warnte mich der Freund, welcher mich begleitete. Somit entschied ich mich dagen. Mal sehen, f&#252;r wie lange&#8230;</p>
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		<title>Nach welchen Kriterien w&#228;hlt die Uni eigentlich ihre B&#252;cher aus?</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 12:10:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>linda</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kuriositäten des Alltags]]></category>

		<category><![CDATA[Diplomarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit mehr oder weniger Elan gehe ich nach der parlamentarischen Sommerpause und einem grandiosen Island-Urlaub auch an die Aufgabe heran, mich mit meiner allerletzten Pr&#252;fung an der Uni zu befassen, um sp&#228;testens zum Jahresende hoffentlich endlich mein Diplom in den H&#228;nden zu halten.
Als einen der beiden Themenkomplexe f&#252;r die m&#252;ndliche Pr&#252;fung habe ich mir dabei Partei- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit mehr oder weniger Elan gehe ich nach der parlamentarischen Sommerpause und einem grandiosen Island-Urlaub auch an die Aufgabe heran, mich mit meiner allerletzten Pr&#252;fung an der Uni zu befassen, um sp&#228;testens zum Jahresende hoffentlich endlich mein Diplom in den H&#228;nden zu halten.</p>
<p>Als einen der beiden Themenkomplexe f&#252;r die m&#252;ndliche Pr&#252;fung habe ich mir dabei Partei- und Entscheidungsstrukturen bei <em>B&#252;ndnis90/Die Gr&#252;nen</em> ausgesucht. Die Literaturrecherche zu jenem Thema f&#246;rderte gestern unerwartete Ergebnisse zu Tage: so fand sich als eines der ersten Suchergebnisse im Campus-Katalog der Titel &#8220;<em>Das politische ist privat</em>&#8221; von Claudia Roth, das mich seitdem gr&#252;beln l&#228;sst, nach welchen Kriterien die Uni eigentlich ihre Bucherwerbungen ausw&#228;hlt. <a href="http://www.bierwaertin.de/wp-content/uploads/2008/09/claudias_buch.jpg" title="claudias_buch.jpg" target="_blank" target="_blank"><img src="http://www.bierwaertin.de/wp-content/uploads/2008/09/claudias_buch.thumbnail.jpg" alt="claudias_buch.jpg" /></a></p>
<p>Ich werde bestimmt Spa&#223; daran haben, mich im Rahmen meiner Pr&#252;fungsvorbereitung auch damit auseinanderzusetzen, was Claudia in ihrer &#8220;Ton, Steine, Scherben&#8221;-Zeit so alles erlebt hat - Sinn des Studiums scheint mir das wohl allerdings eher weniger zu sein. Immerhin klebt auf Claudias literarischem Glanzst&#252;ck nicht, wie auf vielen anderen B&#252;chern mittlerweile, einer der tollen Aufkleber mit &#8220;<em>Dieses Buch wurde aus Studiengeb&#252;hren finanziert</em>&#8220;&#8230;</p>
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		<title>Wie sieht der korrekte Generationenwechsel aus?</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 20:29:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>linda</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politische Kuriositäten]]></category>

		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachwuchsprobleme und Mangel an jungen Vertretern in F&#252;hrungspositionen werden fast allen Parteien immer wieder vorgeworfen. So wurde, um nur ein Beispiel zu nennen, wohl zurecht bem&#228;ngelt, dass das bayerische &#8220;CSU-Imperium Stoiber&#8221; nach seinem Umsturz von Beckstein und Huber &#252;bernommen wurde - zwei alt gedienten Parteisoldaten, die seit Jahrzehnten im und vom politischen System existeren und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachwuchsprobleme und Mangel an jungen Vertretern in F&#252;hrungspositionen werden fast allen Parteien immer wieder vorgeworfen. So wurde, um nur ein Beispiel zu nennen, wohl zurecht bem&#228;ngelt, dass das bayerische &#8220;CSU-Imperium Stoiber&#8221; nach seinem Umsturz von Beckstein und Huber &#252;bernommen wurde - zwei alt gedienten Parteisoldaten, die seit Jahrzehnten im und vom politischen System existeren und wenig neue Ideen erwarten lie&#223;en.</p>
<p>Vor knapp zwei Wochen nun w&#228;hlten wir uns in Hamburg Katharina (31) und Anjes (27) an die gr&#252;ne Parteispitze und prompt wurden von der Presse die gegenteiligen Vorw&#252;rfe und Zweifel gesch&#252;rt.</p>
<p>So fragte  Mathis Neuburger im <a href="http://archiv.mopo.de/archiv/2008/20080624/hamburg/politik/wir_fordern_vom_senat_antworten.html" target="_blank" target="_blank" target="_blank">Interview in der Morgenpost vom 24.6.08</a> gleich zu Beginn sehr provokativ: <em>Fehlen der GAL gute Leute, oder warum wird eine 31-J&#228;hrige, die erst vier Jahre Mitglied ist, Vorsitzende? </em>Wie ich finde, hat Katharina darauf sehr treffend die einzig richtige Antwort gegeben: <em>Wir sind gute Leute, auch wenn wir jung sind!</em></p>
<p>Denn nicht Alter, sondern Kompetenz sollte ausschlaggebend f&#252;r die Besetzung eines solchen Postens sein. Und dass mit dem Alter auch automatisch die Kompetenz w&#228;chst (bzw. bei J&#252;ngeren automatisch geringer ist), wie h&#228;ufig suggeriert, wage ich zu bezweifeln.</p>
<p>Als wichtigsten Faktor, vom Alter vollkommen abgekoppelt, bewerte ich allerdings am ehesten die pers&#246;nliche Unabh&#228;ngigkeit von der Politik. Ein Problem ist h&#228;ufig doch, dass altgediente Parteisoldaten den Blick f&#252;r neue Ideen und Politikperspektiven verlieren, weil sie an &#196;mtern kleben und in starren Strukturen stur auf Wiederwahl oder parteipolitischen Aufstieg hinarbeiten. Vielleicht h&#228;ngt ein erfolgreicher &#8220;Generationenwechsel&#8221; daher gar nicht allzu sehr am Alter, sondern auch zu einem guten Teil an der &#8220;politischen Unverbrauchtheit&#8221;. Mit Katharina und Anjes bin ich auf jeden Fall zuversichtlich, dass er in Hamburg in jeder Hinsicht gelungen ist.</p>
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		<title>Die VegetarierInnen-freundliche B&#252;rgerschaft: ein fraktions&#252;bergreifendes Anliegen!</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 21:36:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>linda</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politische Kuriositäten]]></category>

		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Fleischlos die Welt verbessern&#8221; titelten die Gr&#252;nen in Niedersachsen, als sie Ende 2006 beschlossen, auf ihren Landesdelegiertenkonferenzen nur noch vegetarische Verpflegung anzubieten.
Auch ich denke derzeit &#252;ber eine Initiative zu vegetarischer Verpflegung nach - allerdings am Rande der Sitzungen im Rathaus. Die Tatsache, dass im Rahmen der fast 5-st&#252;ndigen Ausschussitzung, der ich gerade beiwohnte, lediglich Zwiebelkuchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gruene-niedersachsen.de/cms/default/dokbin/157/157559.fleischlos_die_welt_verbessern.pdf" target="_blank" target="_blank" target="_blank">&#8220;Fleischlos die Welt verbessern&#8221;</a> titelten die <a href="http://www.gruene-niedersachsen.de" target="_blank" target="_blank" target="_blank">Gr&#252;nen in Niedersachsen</a>, als sie Ende 2006 beschlossen, auf ihren Landesdelegiertenkonferenzen nur noch vegetarische Verpflegung anzubieten.</p>
<p>Auch ich denke derzeit &#252;ber eine Initiative zu vegetarischer Verpflegung nach - allerdings am Rande der Sitzungen im Rathaus. Die Tatsache, dass im Rahmen der fast 5-st&#252;ndigen Ausschussitzung, der ich gerade beiwohnte, lediglich Zwiebelkuchen mit Speck serviert wurde, bereitete meinem Magen und Gaumen keinerlei Freude.</p>
<p>Mit fortschreitendem Sitzungsverlauf reifte deshalb mein Plan, einen Antrag zur vegetarischen Verpflegung auszuarbeiten. Zum Gl&#252;ck finden sich hierbei bereits lager&#252;bergreifend Mitstreiterinnen: <a href="http://www.spd-fraktion-hamburg.de/no_cache/wir-ueber-uns/abgeordnete/hamburg/g/107.html" target="_blank" target="_blank">Ksenija Bekeris</a> von der SPD teilt meinen Verdruss und sagte umgehend ihre Unterst&#252;tzung zu. Dabei sei betont, dass wir nicht zwangsl&#228;ufig f&#252;r einen v&#246;lligen Ersatz aller fleischhaltigen Gerichte streiten wollen, sondern lediglich die Erg&#228;nzung des Angebotes um fleischlose Verpflegung zu erreichen gewillt sind.</p>
<p>Stichhaltige Argumente f&#252;r die Antragsformulierung und eine m&#246;gliche Plenumsdebatte werden in diesem Fall noch gern entgegengenommen - f&#252;r eine VegetarierInnen-freundliche B&#252;rgerschaft!</p>
<p class="akst_link"><a href="http://www.bierwaertin.de/?p=132&amp;akst_action=share-this"  title="E-mail this, post to del.icio.us, etc." id="akst_link_132" class="akst_share_link" rel="nofollow" target="_blank" target="_blank">Share This</a>
</p>]]></content:encoded>
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