Bessere Brauerei-Förderung für Norddeutschland!
Die Junge Union Deutschland hat gestern eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der sie anlässlich der Eröffnung der grünen Woche dazu aufruft, deutsche Weinbauern zu unterstützen. Ich habe auf diese Pressemeldung mit einer eigenen PM reagiert, die aber wohl voraussichtlich nicht verschickt werden wird
. Trotzdem möchte ich Sie Euch nicht vorenthalten:
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In Ergänzung zur Erklärung der Jungen Union Deutschland , die sich
für eine Förderung des deutschen Weinanbaus einsetzt, erklärt die
Landesvorsitzende und bekennende Bierliebhaberin der GJHH, Linda Heitmann:
“Die Brauerei-Deutschlandkarte im “ZEIT-Magazin LEBEN” der vergangenen Woche fördert erschreckende Wahrheiten zu Tage. Wie sich auf Seite 10 grafisch unschwer erkennen lässt, ist im norddeutschen Raum nur ein verschwindend geringer Teil der fast 1300 deutschen Brauereien angesiedelt. Die wirtschaftlichen Potentiale, die sich hinter diesem Kulturgut verbergen, sind damit bei weitem nicht ausgeschöpft.
Die Hamburger CDU setzt in ihrer Wirtschaftspolitik einseitig auf Handel und Hafen sowie Großprojekte, anstatt kleine kreative und traditionelle Unternehmen gezielt zu fördern und zu unterstützen. Die GJHH erachtet dies als falsch. Ihrer Ansicht nach könnten bessere Bedingungen für Brauereibetriebe in Hamburg einerseits zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen und die Stadt darüber hinaus zu einem Tourismus-Magnet werden lassen. Ein “Altonaer Altbier”, das mit dem “Alto” bezahlt werden kann, wäre eine einzigartige regionale Besonderheit.
Dass der Jungen Union bei der Kommentierung der “Grünen Woche” allerdings nicht mehr einfällt, als den Aspekt des Weinanbaus herauszugreifen, ist aus Sicht der GJHH erschreckend. Biologische Landwirtschaft erstreckt sich über zahlreiche zukunftsweisende Bereiche der Agrarpolitik. Kommt der Weinanbau schon zur Sprache, hätte wenigstens der Hopfenanbau miterwähnt werden können, denn beide zusammen bilden als Grundlage der deutschen Getränkeindustrie unverzichtbare Rohstoffe aus dem Agrarbereich!”



am 19. Januar 2008 um 17:05 Uhr.
Also ich finde die PM sehr passend und vor allem lustig. Ab dafür!!!
am 20. Januar 2008 um 15:19 Uhr.
http://www.deutschlands-brauereien.de/brauereien.php
am 20. Januar 2008 um 16:24 Uhr.
Eben. Back to the roots. 1376 gab es in Hamburg schließlich noch 4.570 Brauereien - und da gehörten so schöne Städte wie Altona, Wandsbek, Harburg oder Bergedorf bekanntlich noch nicht zu Hamburg. Was folgt daraus? Das Brauwesen ist eine der alten Stärken und Kernkompetenzen Hamburgs. Wo aber bleibt die Cluster-Initiative für das Hamburger und norddeutsche Brauwesen?
A prospos Bier: So sehr ich den Alto schätze, so sehr graut mir vor dem Millerntaler, mit dem man künftig sein Bier im Stadion zahlen soll (siehe http://www.fc42.de/millerntaler.jpg). Wer dagegen protestieren will, kann dies unter http://www.suedzecken.de/forum/petition/ erledigen.