Dichtkunst für den Nichtraucherschutz
Nachdem sich die gesundheitspolitischen SprecherInnen aller vier Fraktionen nach der Sitzung des Gesundheitsausschusses letzten Donnerstag einhellig für ein komplettes Rauchverbot in der Hamburger Gastronomie ausgesprochen haben, ließen die Reaktionen nicht lange auf sich warten: neben zahlreichen Presseanfragen erreichten mich in den letzten Tagen viele e-mails von Befürwortern und Gegnern eines absoluten Rauchverbotes. Doch während die Mails der Gegner alle den gleichen Wortlaut hatten und scheinbar von einer Internetseite vorgefertigt verschickt werden konnten, sind jene der Befürworter erfreulicherweise individueller, zahlreicher und kreativer. Das Glanzstück in Form eines Gedichtes möchte ich Euch nicht vorenthalten:
Nichtraucherschutz
Schön, Sie denken an den Nichtraucherschutz
und wollen verbannen den Raucherschmutz.
Die Mehrheit der Wähler wird’s Ihnen danken,
es werden für Sie rote Rosen ranken.
Auch Raucher wollen aufhören und das ‘ne Menge.
Doch schaffen sie’s nicht im Rauchergedränge.
Die Industrie hat verbreitet ihre mafiosen Strukturen,
da helfen auch oft keine teuren Kuren.
Sie haben’s heute in der Hand
und können befreien ein kleines Land.
Ein Beispiel für die Grand Nation
und im Einklang mit der Europa-Union.



am 10. Februar 2009 um 20:27 Uhr.
[…] Wir sollen immer alles beachten…jaja…! Hoffentlich ists bald wirklich ganz aus mit den Kippen in Hamburg! Hoffnung gibt es da ja! […]
am 13. Februar 2009 um 08:34 Uhr.
“Absolutes Rauchverbot”-das kann einfach nie passieren!