Bierwärtin 

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“Baum der Erlösung” wurde zur Qual!

Bloged in Kuriositäten des Alltags, Politische Kuriositäten, Allgemein von linda Montag Januar 5, 2009

Ja, ich bin Tatort-Fan! Ich fiebere den Sonntag-Abenden entgegen, und sollte es mir auf Grund höherer Gewalt einmal nicht möglich sein, um 20.15 Uhr vor der Leinwand oder dem Bildschirm zu sitzen, so leide ich wie eine Hündin und male mir aus, was wohl gerade in der ARD geschieht, ohne meinem kritischen Blick ausgesetzt zu sein.

Jawohl: kritischer Blick. Der Tatort spielt mit den unterschiedlichen Charakteren seiner in Deutschland und Österreich verstreuten Ermittler-Teams und überzeichnet dabei das ein oder andere mal auch gern. Oder er vermag teilweise schlicht und einfach nicht zu fesseln, schleppt und langweilt.

Das kommt vor. Auszeichnen tut er sich hingegen meist dadurch, dass aktuelle und häufig auch nicht unumstrittene politische Thematiken in den Geschichten sensibel aufgearbeitet werden. Und wird dabei mir Überzeichnung gearbeitet, so lässt sich dies meist schmunzelnd zur Kenntnis nehmen und unterstreicht die Absurdität mancher Verhaltensweisen.

Nicht so bei dem heutigen Tatort mit dem Titel “Baum der Erlösung”. Nach meiner Lektüre der Vorankündigung hatte ich bereits damit gerechnet, dass die Folge heikel werde könnte, da sie durch den Bezug zum Thema Integrationspolitik und “Ehrenmord”problematik emotionale Themen anspricht. Was dann geboten wurde, war allerdings an Plattheit noch unter den meisten Telenovelas und mit Überzeichnung oder Zuspitzung in keiner Weise mehr zu rechtfertigen.

Wenn extra der Komissar aus Wien eingeflogen wird, weil er den Fall angeblich unaufgeregt und vorurteilsfrei am besten zu lösen vermg, dann aber selber in seinen Ermittlungen in absolut fremdenfeindliche und vorurteilsbelastete Verhaltensweisen verfällt, frage ich mich, ob der Autor oder die Autorin sich eigentlich je mit Integrationspolitik oder türkischen Ehrvorstellungen ernsthaft auseinander gesetzt hat. Hier wurden Klischees bedient, die völlig an der Realität vorbeigingen und mit Humor oder einem guten Krimi rein gar nichts zu tun hatten!

“In einer halben Stunde ist es endlich vorbei”, seufzte meine Freundin L. auf dem Sofa neben mir um 21.15 Uhr und sprach damit aus, was wir alle dachten. Dieser Tatort bekommt von mir eine glatte sechs und sämtliche türkischen Interessensverbände können bei ihrem Protest dagegen mit meiner vollen Unterstützung rechnen. Liebe ARD, bitte nie wieder so einen Schmarrn!

Stilblüten der Wahlkreiskorrespondenz: Die Hamburger CDU und die Frage der Cannabis-Legalisierung…

Bloged in Kuriositäten des Alltags, Politische Kuriositäten von linda Mittwoch November 26, 2008

Ist Hamburg eine “kiffende Stadt” oder auf dem Weg zum “Weltkaff”? Eine spannende Diskussion über derartige Formulierungen fechtet derzeit ein CDU-Bürgerschaftskollege mit einem Hamburger Bürger (Herr R.) in einer Briefkorrespondenz aus, die mir Ende vergangener Woche zur Info ebenfalls zuging und deren Lektüre mich gut erheiterte.

So ist der engagierte Briefeschreiber der Ansicht, eine Cannabis-Legalisierung würde Hamburg wirtschaftlich weit nach vorne bringen. “In einer modernen globalisierten Welt wandern die talentierten Menschen einfach ab, wenn es einen Abbau von Bürgerrechten gibt. […] Kein normaler Mensch träumt davon, nach Salt Lake City oder Riad zu fahren. Eher nach Vancouver, Las Vegas oder Amsterdam” führt er aus. Und gibt auch gleich Tipps, wie man im Rahmen der Cannabis-Legalisierung außerdem jede Menge Touristen für unsere Hansestadt begeistern könnte: mit einem Coffee Shop in der Speicherstadt und einem jährlich veranstalteten Hanffest beispielsweise. “Unser Hanffest wäre viel sicherer als das Oktoberfest. Wir hätten gute Musik statt Lärm. Und Frieden statt sinnloser Schlägereien“.

Wie an dieser Stelle bereits angedeutet, sieht der schreibfreudige Bürger in der Legalisierung von Cannabis zudem ein schlüssiges Konzept gegen Gewalt auf dem Kiez. “Die Leute werden von Cannabis nicht psychopathisch, sondern eher nachdenklicher. Und davor hat der Staat Angst. Wenn die Stadtregierung ernsthaft die Gewalt in St. Pauli reduzieren möchte, dann sollte es einen Coffeeshop auf der Reeperbahn geben. Schließlich schlitzen sich die wahren Psychos nicht mit Jointenden auf.”

Meinen Bürgerschaftskollegen von der CDU kann diese Argumentation jedoch nicht überzeugen. Daher führt er aus, wie die Kriminalität durch eine Legalisierung erst vorangetrieben würde: “Die von Ihnen genossenen Drogen werden meist unter Ausbeutung der lokalen Bevölkerung angebaut. An dieser Stelle darf ich Sie daher darauf hinweisen, dass Sie ‘das Unrecht dieser Welt’ unterstützen’“, so seine Erläuterung.

Auch überzeugen ihn die rosigen wirtschaftlichen Prognosen nicht. “Ihrer Prognose muss ich entgegenhalten, dass Cannabiskonsum äußerst erschlaffend wirkt, so dass eine Legalisierung unsere schöne Stadt viel eher auf den Weg zum ‘Weltkaff’ bringen würde, als es die Cannabis-Prohibition tut.

Dabei hatte Herr R. bereits vorher ausgeführt, dass seiner Ansicht nach jeder, der arbeite und Steuern zahle, als verantwortungsvoll genug eingestuft werden könne, um über einen vernünftigen Umgang mit Rauschmitteln eigenständig zu entscheiden. “Wäre die ganze Propaganda wahr, dann wären die Nahverkehrszüge und Straßen längst leer, denn […] ehrlich gesagt: wer Probleme mit Cannabis bekommt, kommt bestimmt nicht einmal mit Leitungswasser klar“, erläutert er.

Ein weiterer Streitpunkt zwischen Bürger und CDU-Politiker sind die gesundheitlichen Folgen des Konsums. Die Politiker-Bedenken bezüglich einer Einschränkung der Fortpflanzungsfähigkeit wischt Bürger R. mit vernichtenden Argumenten vom Tisch: “Es gibt zwei Völker, die seit Jahrtausenden gekifft haben. Und wollen Sie behaupten, dass es zu Beginn des 22. Jahrhunderts keine Inder oder Chinesen mehr geben wird?!

Welche Ansicht sich langfristig durchsetzen wird, bleibt wohl abzuwarten und hängt - wie meist in der Politik - von jeweiligen Mehrheitsverhältnissen ab… doch sogar jene scheinen strittig unter den Briefeschreibern. “Es ist durchaus Absicht der Bundesregierung - übrigens nicht ohne Legitimation der Bevölkerung - Hamburg so weit wie möglich eine ‘kifferfreie’ Stadt werden/bleiben zu lassen“, erläutert der Christdemokrat, und bringt seine Meinung auf den Punkt mit: “Wenn es nach meiner Meinung - und jener der CDU - geht, so wird kiffen tatsächlich für immer illegal bleiben” Ob damit tatsächlich das letzte Wort gesprochen ist, bezweifelt Bürger R.. “Es gibt offiziell 1,5 Millionen Kiffer und nur 532 000 CDU-Mitglieder“, stellt er fest.

Somit geht der literarisch meisterwerkliche Streit in die nächste Runde. Ich freu mich drauf!

Ein halber Tag “handy-frei” - einige Gedanken zum Prozess von der Ablehnung zur Abhängigkeit

Bloged in Kuriositäten des Alltags, Allgemein von linda Dienstag Oktober 21, 2008

Die Erkenntnis traf mich heute um kurz nach 14 Uhr im Bus Richtung Büro: “Ich habe mein Handy zu Hause liegen lassen!” Kurz überlegte ich, wieder auszusteigen und zurück zu fahren, entschied mich dann jedoch dagegen…

Ich kann ja meiner Mitbewohnerin (die gerade Urlaub hat) eine SMS schicken, dass sie dran gehen soll, falls es klingelt“, überlegte ich mir und wurde mir gleich im nächsten Moment der abstrusen Unlogik dieses Gedankens bewusst, die allerdings der deutlichste und erschreckendste Beweis dafür war, wie sehr ich mich an mein kleines Telefon als ständigen Begleiter mittlerweile gewöhnt habe.

Dabei ist es gerade einmal rund 10 Jahre her, dass ich über all jene, die meinten, ein Handy unbedingt zu brauchen, nur schmunzeln konnte. Mobiltelefone hatten damals noch ein Ausmaß, das nahe an Baseballschläger heranreichte, und eine Schulkameradin setzte sich intensiv damit auseinander, welches Modell ihren Kommunikationsbedürfnissen wohl am ehesten entsprach, was bei den meisten derer, die sie mit ihren Überlegungen konfrontierte, nur zu Achselzucken und Unverständnis führte.

Fast unmerklich wurden es daraufhin jedoch immer mehr Menschen, die sich ein Handy zulegten, während ich mich mit dem Hinweis, dass ich so etwas noch nie gebraucht hätte, kontinuierlich weigerte.

Die Wende brachte mein Führerschein. Meine Mutter bestand nun darauf, dass ich mir endlich ein Handy zulegen solle, um im Notfall - wenn ich nachts auf der Landstraße liegen bliebe - Hilfe holen zu können, ohne aussteigen zu müssen. Widerwillig übernahm ich in Folge dieser mütterlichen Hartnäckigkeit den “Totschläger” unserer Nachbarin mit einer Prepaid-Card und beharrte darauf, dass ich ja niemandem die Nummer geben müsse, wenn es eh nur für den Notfall gedacht sei.

Natürlich ließ sich dieser Vorsatz nicht lange aufrecht erhalten. In der Schule sorgte ich allerdings bis zum Abitur regelmäßig für Erheiterung, wenn ich mein veraltetes Telefon aus der Tasche zog, und auch in der Abi-Zeitung betitelte mich ein anonymer Mitschüler als “die mit dem Totschläger”…

Mittlerweile habe ich (allerdings erst seit ca. einem Jahr) gar einen Vertrag und ein relativ modernes Nokia-Modell. Jenes legte ich mir kurz nach dem Beginn meiner Tätigkeit als Bürgerschaftsabgeordnete vor allem deshalb zu, weil es eine sehr übersichtliche Kalenderfunktion beinhaltet, die sich mit meinen Terminen in Outlook synchronisieren lässt. Bei der Beratung in einem großen Elektronik-Fachgeschäft hätte mir der Verkäufer eigentlich gern einen “BlackBerry” angedreht, wie mir schien. “Wenn Du Dir so einen kaufst, verfolgt Dich Deine Arbeit Tag und Nacht“, warnte mich der Freund, welcher mich begleitete. Somit entschied ich mich dagen. Mal sehen, für wie lange…

Nach welchen Kriterien wählt die Uni eigentlich ihre Bücher aus?

Bloged in Kuriositäten des Alltags, Diplomarbeit von linda Mittwoch September 3, 2008

Mit mehr oder weniger Elan gehe ich nach der parlamentarischen Sommerpause und einem grandiosen Island-Urlaub auch an die Aufgabe heran, mich mit meiner allerletzten Prüfung an der Uni zu befassen, um spätestens zum Jahresende hoffentlich endlich mein Diplom in den Händen zu halten.

Als einen der beiden Themenkomplexe für die mündliche Prüfung habe ich mir dabei Partei- und Entscheidungsstrukturen bei Bündnis90/Die Grünen ausgesucht. Die Literaturrecherche zu jenem Thema förderte gestern unerwartete Ergebnisse zu Tage: so fand sich als eines der ersten Suchergebnisse im Campus-Katalog der Titel “Das politische ist privat” von Claudia Roth, das mich seitdem grübeln lässt, nach welchen Kriterien die Uni eigentlich ihre Bucherwerbungen auswählt. claudias_buch.jpg

Ich werde bestimmt Spaß daran haben, mich im Rahmen meiner Prüfungsvorbereitung auch damit auseinanderzusetzen, was Claudia in ihrer “Ton, Steine, Scherben”-Zeit so alles erlebt hat - Sinn des Studiums scheint mir das wohl allerdings eher weniger zu sein. Immerhin klebt auf Claudias literarischem Glanzstück nicht, wie auf vielen anderen Büchern mittlerweile, einer der tollen Aufkleber mit “Dieses Buch wurde aus Studiengebühren finanziert“…

Chefin

Bloged in Kuriositäten des Alltags, Allgemein von linda Dienstag Mai 20, 2008

Seit gestern bin ich nun offiziell Arbeitgeberin. Henning und ich werden in den nächsten Monaten bis Jahren gemeinsam das Heitmann’sche Abgeordnetenbüro managen und die Stadt Hamburg vor allem im gesundheits- und drogenpolitischen Bereich ein bißchen grüner machen sowie dafür sorgen, dass Partizipation, Bildung und Betreuungsangebote für junge Menschen nach grüner Vorstellung vorangetrieben werden.

Ich hoffe, ich bin nicht zu streng ;) Hierarchien sind mir ein Greuel - ich will mein bestes versuchen, das Arbeitsverhältnis als eines auf gleicher Augenhöhe zu betrachten. Los geht’s! henninglinda.JPG

Du willst Dich beschweren? Sing ein Lied!

Bloged in Kuriositäten des Alltags, Allgemein von linda Freitag Mai 16, 2008

Kalte Füße, zu viel Spam im Postfach oder das Schicksal, immer in der langsameren Schlange zu stehe - die kleinen Ärgernisse des Alltags sind weltweit fast überall gleich. Doch an der Frage, wie man damit am besten umgeht, scheiden sich die Geister.

So ist der amerikanische Pastor Bowen der Auffassung, Beschwerden drückten auf die Seele und wer sich nicht beschwere, werde ein glücklicherer Mensch. Er hat deshalb die Kampagne “A complaint free world” ins Leben gerufen, mit der er Menschen dazu motivieren möchte, sich mindestens 21 Tage lang nicht zu beschweren. Über 5 Millionen Menschen haben bei ihm bereits kleine lila Armbändchen geordert und damit ihren Willen bekundet, an dem Projekt teilzunehmen.

Ich muss sagen, dass mich dieses Konzept nicht so recht überzeugt. Ich halte es dann doch für sinnvoller, meinem Ärger von Zeit zu Zeit Luft zu machen. Einen kreativen Weg, Beschwerden Ausdruck zu verleihen, haben die so genannten “complaints choirs” gewählt. Diese Chöre, die sich weltweit an verschiedenen Orten zusammengefunden haben, sammeln Beschwerden und machen daraus Lieder. Auch hier in Hamburg gab es mal ein solches Projekt. Dabei beschwerte sich der Wilhelmsburger Beschwerdechor u.a. über die schlechten Radwege über die Elbe sowie Ole von Beusts einseitige Politikfokussierung auf die Hafencity. Ich finde das musikalische Ergebnis sehr erheiternd, und viel von dem angesammelsten Frust verfliegt durch den Spaß bei der musikalischen Performance gleich wieder. Ein weiterer meiner Favoriten unter den Beschwerdechören ist jener aus Kanada. So ist Beschweren toll!

(Einen lieben Dank an meine Schulfreundin Maike, die zum Thema “Complaining” gerade einige SchülerInnen im rumänischen Constanta unterrichtet und in deren Englischkursen ich die beschriebenen Projekte am Dienstag kennenlernen durfte)

Skurrile Nächte und ihre Folgen

Bloged in Kuriositäten des Alltags von linda Sonntag April 6, 2008

Der grüne Länderrat trieb mich an diesem Wochenende wieder einmal für anderthalb Tage nach Berlin, und zwischen dessen Ende und dem letzten Zug in Richtung Hamburg verschlug es Emily und mich zu einem netten Abend in Silkes Küche, die wir erst zu verlassen bereit waren, nachdem wir zumindest einen Teil des verursachten Chaoses vermeintlich beseitigt hatten.

Nachdem uns eine nette Stimme am Bahnhof dann verkündete, der Zug treffe mit ca. 45 Minuten ein und auch die Anschluss-S-Bahn in Hamburg mir vor der Nase davonfuhr, erreichte ich mein Heim letztendlich gegen kurz vor drei Uhr mit der festen Absicht, sofort ins Bett zu fallen.

Als einziges Hindernis erwies sich dabei leider der völlig betrunkene Besucher meines Mitbewohners, der sich weigerte, unser Bad zu verlassen, so dass ich noch einmal meinen Rechner hochfuhr, um einem überraschenderweise zu dieser Uhrzeit ebenfalls noch online zu sehenden Freund von meinem Leid zu klagen. “Komm doch vorbei, mein Badezimmer ist frei“, schrieb er wohl eher scherzhaft und war ziemlich verblüfft, als ich mir etwa 15 Minuten später entnervterweise ein Taxi bestellte, um jener spontanen Einladung tatsächlich nachzukommen.

Nach dem Ausschlafen dann eine e-mail von Silke in meinem Postfach:

Hej Mädels,
war echt nett mit euch gestern.
Allerdings habe ich den Film “Shut up and sing” lange suchen müssen. Bis
ich rausfand, dass der im Kühlschrank unter dem Käse lag….. :-)”

In drei Wochen fahr ich wieder nach Berlin - in Silkes Küche…

Mit Optimismus entspannt durch den Alltag

Bloged in Kuriositäten des Alltags, Allgemein von linda Donnerstag März 27, 2008

Bereits beim Zurückziehen der Gardinen kündigte sich meine gute Laune heute morgen an: trotz der noch immer frösteligen Temperaturen strahlte mir die Sonne vom wolkenlos blauen Himmel entgegen und ließ das Müsli gleich doppelt so gut schmecken.

Wenig später an der Bushaltestelle wartend radelte dann Kollegin Silke an mir vorbei, um mir winkend, strahlend und laut rufend ein “Guten Morgen, Linda” entgegenzuwerfen.

Jeden Tag wieder ist es ein Augenschmaus, wenn der Bus am Fischmarkt hinunter und an der Elbe entlang in Richtung Landungsbrücken lenkt, während man entspannt das einzigartige Hamburger Hafenpanorama genießen kann. Unterbrochen wurde ich dabei heute lediglich von meiner Sitznachbarin, die mich nach einer eingehenden Studie meiner Hände darauf ansprach, dass sie meine Ringe total hübsch fände. Danke! :)

Da konnte es nicht einmal den Tag trüben, als die Kellnerin sich in der Mittagspause nach 30 Minuten Wartezeit bei uns entschuldigte, dass die Bestellung leider in der Küche verloren gegangen sei. Neben meinen grummelnden Kollegen sitzend freute ich mich nun umso mehr auf das Essen, denn inzwischen war ich richtig hungrig - da lohnte sich die üppige Portion erst recht!

Wie wenig es im Nachhinein manchmal bedarf, um die Laune zu steigern… - man muss die kleinen Freuden des Alltags nur entdecken. Und merke: Meckern und ärgern lohnt sich nicht!

Osterfeuer im Schnee…

Bloged in Kuriositäten des Alltags, Allgemein von linda Samstag März 22, 2008

Wie auch Henning bereits aus Stuttgart berichtete, ist der Klimawandel pünktlich zu Ostern nun auch in Hamburg sichtbar: es schneit! Selbst wenn die weißen Flocken nicht liegen bleiben, so werden sie derweil doch von Stunde zu Stunde dicker.

Eigentlich hatte ich mich darauf eingestellt, Schnee dieser Tage nur noch auf meinem Ski-Trip nach Italien kommende Woche zu sehen und hier langsam den Frühling zu begrüßen.

bild011.jpg Einer wenigstens dürfte sich dennoch über das Wetter freuen: mein neu erworbener kleiner Ficus-Baum. Schließlich hat er es in meinem Zimmer warm und gemütlich, ist derzeit jedoch keiner direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt, die ihm laut Pflegeanleitung gar nicht bekommt… und wenn es meinem Ficus gut geht, dann erheitert das auch mein Gemüt trotz der tristen Aussicht auf ein verschneites Osterfeuer ein bißchen :)

Gähnende Leere im Terminkalender…

Bloged in Kuriositäten des Alltags, Allgemein von linda Freitag März 14, 2008

Welch seltsamer Anblick: zwischen Wahlkampf, Umzug und Uni habe ich es in den letzten Wochen grundsätzlich abgeblockt, mich mit der Zeit nach meiner Geographie-Diplomklausur zu beschäftigen… nun ist jene geschrieben und mein Terminkalender ist gähnend leer! Bei Bier- oder Kaffeedurst also gern flott melden!

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